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       Wegen der Corona-Pandemie erfragen Sie bitte die aktuellen Ausflugs- und Tagesfahrten bei der Touristinformation oder informieren Sie sich über Ihre Gastgeber.  

       

      Ausflugsfahrten, Tagesfahrten 2019, ab Briedel B53.

      Anmeldung in unserer Tourist-Information.

       

      Montags: Metz die Perle Lohtringens, Abfahrt 7.10 Uhr, Bushaltestelle B 53

      Dienstags und Freitags: Luxemburg mit großer Stadtrundfahrt, Abfahrt 7.40 Uhr, Bushaltestelle B 53

      Mittwochs: Moseltour, Koblenz mit Stadtrundfahrt - Cochem - Beilstein, Abfahrt 10.05 Uhr, Bushaltestelle B 53

      Mittwochs: Luxemburg und Trier mit Stadtrundfahrten, Abfahrt 7.25 Uhr, Bushaltestelle B 53

      Donnerstags und Samstags: Trier mit großer Stadtrundfahrt, Abfahrt 8.25 Uhr, Bushaltestelle B 53

      Donnerstags: Saarschleife mit Mettlach - Saarschleife - Kastel-Staadt - Saarburg, Abfahrt 7.40 Uhr, Bushaltestelle B 53

      Freitags: siehe Dienstags

      Samstags: Paris mit grosser Stadtrundfahrt & Lichterfahrt, Abfahrt 6.25 Uhr, Bushaltestelle B 53

       

      Personenschifffahrt Kolb - Rundfahrten ab Briedel:

        Fahrplan mit Abfahrten ab Briedel - bitte hier klicken. 

      Fahrplan 2022 

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       Preislisten Personenschifffahrt Kolb

       

       

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      Fährhäuschen

      Auf der linken Moselseite, am Fährkopf gegenüber dem Ort Briedel, steht ein trutziges Bruchsteinhäuschen, eng in den Sockel des Steilhangs hineingebaut.

      Schon in frühen Jahren befand sich hier ein Schutzbau und Warteraum vor den Unbilden der Witterung für die auf die Überfahrt mit der Fähre wartenden Winzerinnen und Winzer. Die Ortschronik von 1728 berichtet uns, das eine Kapelle am Moselufer durch Eisgang so stark beschädigt wurde, das sie abgebrochen werden musste. Aus 1740 ist uns überliefert,  daß das St. Nepomuk-Bild (wohl Statue) im Briedeler Fährhaus im Hochwasser abgetrieben und von Merler Jungen geländet werden konnte, die für die Rückgabe fürstlich belohnt wurden. Ähnliches gilt für die Rückgabe des Bildes in 1771. Das jetzige Bauwerk wurde 1823  erbaut. Die Fähre war zu dieser Zeit ein großer Holznachen. Der Bedarf einer Wagenfähre bestand noch nicht, da mangels Wegen Fuhrwerke in den Weinbergen  nicht eingesetzt werden konnten. Die größeren Weingüter hingegen hatten meist eigene - private - Nachen und waren auf die öffentliche Fähre und die damit manchmal verbundenen langen Wartezeiten nicht angewiesen.

      Wie die Annalen berichten, stand in der Innennische ein Holzkreuz und in der Außennische über dem Eingang war eine Statue des Hl. Nepomuk, des Patrons der Brücken und Fähren sowie gegen Wassergefahren, aufgestellt.

      Die Anschaffung einer leistungsfähigen Wagenfähre und die Motorisierung minderten den Bedarf am  Warteraum und das Gebäude zeigte durch die vielen Hochwasser und sonstige Witterungseinflüsse bedingte Bauschäden.

      Im Jahre 1959 ließ der spätere Bundespräsident Heinrich Lübke, dessen familiäre Wurzeln in Briedel liegen, das Fährhäuschen als Dank für einen glimpflich überstandenen Autounfall renovieren. Dazu stiftete er auch ein Marmorkreuz für die Innennische und eine Nikolausstatue für die Außennische.

      1986 bauten die Karnevalsgesellschaft und der Fanfarenzug eine umlaufende Drainage, die Außenabdeckung wurde erneuert sowie  Hochwasserschäden beseitigt.

      Die Heiligenstatuen trieben mehrfach im Hochwasser ab oder wurden sogar entwendet. Spenden aus der Bevölkerung ermöglichten 1986 die Anschaffung einer neuen Nikolausstatue, die jedoch nach wenigen Jahren aus der Verankerung gebrochen und wiederum gestohlen wurde.

      Die Briedeler Kirchenbücher berichten auch desöfteren von folgenschweren Unfällen mit dem Fährnachen, wobei verschiedene Personen ertranken. Rechts neben dem Häuschen ist in der alten Stützmauer z.B. noch ein sandsteinernes Gedenkkreuz für den hier am  4. April 1836 in der Mosel ertrunkenen Trierer Schiffer Johann Fischer  zu sehen.

      Heute dient das Fährhäuschen den Radlern auf dem neuen Moselradweg als Wetterschutz und bei den Wanderern ist es mit seinen davorstehenden Ruhebänken als schattiger Rastplatz mit schönem Blick auf Briedel beliebt.. 

      Grafenkelterhaus

      Auf der dem Ort Briedel gegenüberliegenden Moselseite in Richtung Marienburg liegen am Fuße des aufstrebenden Steilhanges die Überreste des „Grafenkelterhauses”.

      Die kurtrierische, so genannte „Grafenkelter” ist heute nur noch in Ihren Außenmauern erhalten. Die älteste erhaltene schriftliche Aufzeichnung von 1271 bezeichnet die Kelteranlage schon als sehr alt.  

      Der Rechteckbau von 36 x 12 m hatte im Nordwesten einen Kellerraum, in dessen Außenwand noch ein Lichtschacht und ein Fenster erhalten sind. Nach einer Beschreibung von 1608 lag der Kelterraum im südöstlichen Bereich und enthielt 5 Keltern. Außer dem mittlelalterlichen und neuzeitlichen Bau- und Gebrauchsschutt liegen auch zahlreiche römische Funde vor, die auf einen kleinen römischen Hof mit einer Kelter hindeuten.

      Auf diesen römischen Ruinen errichtete man dann im 12. Jhd.  den späteren Grafenkelter, benannt nach den Grafen von Salm, den frühen Besitzern.  1601 ging dann der Besitz in die Hand der Trierer Hofkammer über, bevor die Gebäude im ausgehenden 19. Jahrhundert aufgelassen wurden.

      Die Lage außerhalb des Ortes zeigt uns, das damit der risikoreiche und aufwändige Transport der reifen Trauben über die Mosel erspart wurde. Der Most bzw. Der fertige Wein konnte dann mit dem Schiff, dem in frühen Zeiten einzigen Transportmittel im engen Flusstal zu den wichtigsten Weinhandelsorten und damit zu den Verbrauchern gebracht werden.  

      Hindenburglay
      Aussichtspunkt und Schutzhütte

      Inmitten der Wälder des Wandergebietes Briedeler Schweiz liegt auf halber Bergeshöhe  der Aussichtspunkt Hindenburglay. Ein kleiner Pavillon thront auf  dem Felssporn, der aus dem steilen bewaldeten Prallhang des engen Moselbogens des Zeller Hamm herausragt.

      Nur die schmalen Wanderpfade gewähren den Zugang zu dieser herrlichen Stelle. In aller Stille sitzen wir im Schatten alter Eichenbäume und genießen  den Blick hinab auf die vorbeifließende Mosel mit den rebenbewachsenen Steilhängen sowie die sich im engen Tal duckenden Häuser von Briedel, während über uns eine Fahne leicht im Wind flattert.

      Der Pavillon wurde 1927 vom Männergesangverein Eintracht  Briedel errichtet und wird auch seitdem vom heute Gemischten Chor gepflegt. Er dient als Schutzhütte im Zentrum der ab 1926  angelegten Wanderpfade. Seinen Namen Hindenburglay erhielt er damals im Gedenken an den großen Reichskanzler.


      Auskunft:
      Manfred Scheer
      Hauptstraße 21
      56867 Briedel
      Tel. 06542 41001

      Moselsteigseitensprung BriedelerSchweiz

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      Link zum Kuladig-Film: 360° Film über Briedel mit Rundweg und Besichtigung der St. Martinskirche

       

      Touristinfo Briedel Öffnungszeiten

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