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      Kayserlay
      Schutzhütte und Grillplatz

      Am Waldrand  oben  hinter der Kirche hat der Gemischte Chor Eintracht 1980 als Freizeitplatz für seine Mitglieder und als Aussichts- und Unterstellpunkt für die hier wandernden Touristen eine Schutzhütte mit Grillplatz errichtet.  Der weitläufige Platz ist  ruhig in Ortsnähe gelegen und auch mit dem Auto leicht erreichbar. Er eignet sich auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Briedeler Schweiz und erspart den ansonsten steilen Einstieg vom Dorf aus.

      Der Blick schweift über das Kirchendach hinweg auf die Briedel umgebenden Weinberge und die im Hintergrund thronende Marienburg. Unten im Tal sehen wir, wie sich die Häuser des alten Ortskerns  eng  zwischen Fluss und Steilhang zusammendrängen.


      Der Platz mit Grillanlage steht allen Interessierten zur Verfügung.

      Auskunft:
      Manfred Scheer
      Hauptstraße 21
      56867 Briedel
      Telefon 06542 41001

      Martinslay
      Schutzhütte

      Viele Generationen Briedeler Jungen schichteten auf diesem Felskopf in den Weinbergen  hinter dem Ort das Martinsfeuer auf, das dann am Kirmessamstag, dem Tag des Schutzpatrons unserer Pfarrkirche, hoch über Briedel loderte.

      Wochenlang zogen die Kinder durch die Straßen und sammelten alles Brennbare mit dem Ruf: „Hot da nix firt Mertesfeier....” Und schleppten alles über schmale Pfade hoch hinauf, denn Wege gab´s noch nicht. Die größeren Jungen zog es in den angrenzenden Wald, wo die Bäume gefällt und mit vereinter Kraft zur Feuerstelle geschleppt wurden. Das gab so manchen Rüffel vom Förster.

      In den letzten Jahren wurde das Martinsfeuer  auf die gegenüberliegende Moselseite verlegt wo man es vom Festplatz und der Fackelzugstrecke besser sehen kann. Der Aufbau erfolgt heute durch die Gemeindearbeiter mit umweltfreundlichen Holzresten.

      Im Rahmen der Flurbereinigung wurden die Weinberge  mit Wegen erschlossen, sodass man heute bequem zur Martinslay wandern oder fahren kann. Der schöne Blick über den Ort und über  die St. Martin-Kirche hinein in den Moselbogen und die Wälder des Wandergebietes der Briedeler Schweiz bewogen die Gemeinde im Jahre 2004, hier oben eine Schutzhütte zu errichten. Die Aufbaugemeinschaft Briedel hat erfreulicherweise die Finanzierung des Baumaterials übernommen, ehrenamtliche Helfer richteten den Platz und erbauten die Hütte. Einige Winzer bieten heute hier oben kleine Weinproben inmitten der Reben an.

      Schöne Aussicht
      Schutzhütte und Grillplatz

      Der Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" liegt wenige Meter tiefer als der Bumkopf, der mit 422 m höchsten Erhebung entlang der Hunsrückseite der Mosel. Vom Parkplatz direkt an der Kreisstraße gehts auf naturnahem Pfad rund 200 m in den Wald hinab.

      Bereits 1880 wurde dieser schöne Fleck durch einen Fußpfad erschlossen und 1896 erbaute der Hunsrückverein die erste Schutzhütte, ein "Schweizerhäuschen". Ab 1910 wurde der vorbeiführende Moselhöhen-Fernweg gebaut und 1927 erschloss der Heimat- und Verkehrsverein Briedel das ganze Wandergebiet der Briedeler Schweiz für den erholungssuchenden Wanderer und die Naturfreunde.
      1968 übernahm die Karnevalsgesellschaft Briedel die Betreuung dieses herrlichen Platzes und erbaute eine neue Schutzhütte. Ein Grillplatz und Kinderspielgeräte folgten im Laufe der Jahre.

      Hier oben geht unser Blick über den mit alten Laub- und Nadelbäumen bewachsenen Prallhang hinab auf die 285 Meter tiefer unter uns liegende Mosel. Die Moselschleife des Zeller Hamm  umfließt das mit Weinreben umkränzte Plateau des Barl und im Hintergrund, unterhalb der Marienburg, erkennen wir den "Scherenheller Sattel". Hier ist der engste Punkt an dem die mäandernde Mosel fast einen kompletten Kreis ausführt und sich wieder bis auf ca. 300 m trifft.

      Mehrere Orkanböen der letzten Jahre verursachten in den hohen Tannenbeständen große Schäden, sodass nunmehr natürlicher Wuchs von niederen Laubbäumen den Platz umgibt.
      Links und rechts sehen wir wie sich die Orte Briedel und Zell langgestreckt zwischen Flußufer und Weinbergen an den Hang schmiegen. Weiter hinten erkennen wir den Bremmer Calmont, den steilsten Weinberg Europas und in der Ferne schweift unser Blick weit hinein in die Eifel. Bei klarer Sicht geht der Blick bis zur Nürburg. 

      Altes Strandbad
      Schutzhütte, Grillanlage, Spielplatz, Wassertretanlage, Bootsslip

      Anfang 1926  erwarb der Heimat- und Verkehrsverein Briedel einige Wiesen und Weidenfelder am Moselufer im Stuckert und errichtete dort eine „Badeanstalt”.  Die Strömung der noch ungebändigten Mosel lag auf der gegenüberliegenden Flussseite und daher war es auf der Ortsseite relativ flach. Noch weit über der Mitte des Flusses konnte man stehen und der feine Kies des Flussbettes ergab einen herrlichen und kinderfreundlichen Strand. Sonnige sowie schattige Liegewiesen luden zum Erholen ein

      Die Gäste nahmen das Angebot begeistert an und schon 1927 wurde mithilfe der Gemeinde eine große Holzbaracke mit Umkleidekabinen und Toiletten errichtet, die 1934 nochmals erweitert wurde. Attraktion war bald eine 3,5 m hohe Rutsche, die in der Mitte der Mosel verankert war.  Wenig später ergänzte auch ein kleiner Kiosk das Angebot und sicherte das Einkommen der Aufsichtspersonen.

      Nach dem unseligen Krieg wurden die Umkleidekabinen neu errichtet und das Strandbad erlebte einen zweiten Boom. Der Ausbau der Mosel zur Großschiffahrtsstraße veränderte die Strömungsverhältnisse und Wassertiefen und das Freibad musste 1963 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

      Nach einer kurzen Episode als privatem Freizeithaus erwarb die Gemeinde 1980 das Gelände und errichtete eine schönes Wetterschutzhaus, ergänzt mit einer Grillstätte und einem Kinderspielplatz. Die Pflege und Betreuung hat der Angelsportverein Briedel übernommen.

      Daneben wurde 1986,  nachdem die Flurbereinigung eine Arrondierung des Geländes ermöglicht hatte,  eine Wassertretanlage nach Sebastian Kneipp gebaut, die sich nicht nur bei den Briedelern, sondern auch bei Wanderern und Radfahrern auf dem vorbeiführenden Kanonenbahnweg und dem  Moselradweg großer Beliebtheit erfreut. Die aufwändige Reinigung und Pflege erfolgt durch den Nachbarschaftskreis „Himbeergeister”.

      Eine Bootsslipanlage ergänzt mittlerweile das Ensemble und die gepflegten Liegewiesen laden zum Sonnenbad.

      Regelmäßige öffentliche Grillabende (seit 1991)  sowie viele Vereins- und Familienfeiern machen diesen so schön am Moselufer liegenden  Ort zu einem beliebten Treffpunkt unter mächtigen Walnussbäumen.   Fotos vom Grillen - bitte hier klicken. 


      Information:
      Gemeindeverwaltung
      Hauptstraße 184
      Tel. 06542 4640

      Moselsteigseitensprung BriedelerSchweiz

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      Link zum Kuladig-Film: 360° Film über Briedel mit Rundweg und Besichtigung der St. Martinskirche

       

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