Weinort Briedel an der Mosel

Corona-Sicherheits-Beschränkungen

csm luftaufnahme philipp bohn gekauft corona 10x5 dc7f543c51Aufgrund der Corona-Pandemie müssen dieses Jahr leider viele beliebte Veranstaltungen abgesagt werden. Einen aktuellen Überblick finden Sie hier.

Liebe Wanderer, liebe Naturfreunde, liebe Sportler,

Um Begegnungsverkehr auf den schmalen Pfaden in der Briedeler Schweiz zu begrenzen und um die Einhaltung der Abstandsregelungen zu ermöglichen,  bitten wir Sie, den Rundweg des Seitensprung nur im Uhrzeigersinne zu begehen.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme.
Gemeindeverwaltung Briedel

 

Bitte hier klicken für wichtige Corona-Informationen im Zeller Land.
Foto: Philipp Bohn

Freie Zimmer

Briedel mit MoselschleifeDie folgenden Zimmer wurden kurzfristig freigemeldet (Stand:03.08.20)

Bitte melden Sie sich direkt beim jeweiligen Gastgeber.

"Domizil am Weingarten" Weingut Walter - freie Fewo**** gesamte Saison

Weingut Gerd-Peter Feit 3 freie DZ 02.-31.08.20, Fewo 17.-29.07. ,29.08 bis 08.09. und 24.09. bis Ende Oktober

                                   Weingut Nalbach 1 DZ vom 21.-29.08.20

Hochprozentige Schätze

Was heißt eigentlich Schnaps? Schnaps ist ein ursprünglich norddeutsche Wort, das dem Niederländischen entlehnt ist – Snap(p)s – und sich im Laufe der Jahrhunderte im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet hat. Selbstverständlich ist diese Bezeichnung auch für die hiesigen Edelbrände aus z.B. Trester oder Obst angewandt worden. Eigentlich sollen die Araber den Schnaps erfunden bzw. entdeckt haben. Die Araber hatten es nämlich mit dem Destillieren. Das war die Kunst, flüssige Stoffe durch Verdampfung zu reinigen und zu trennen. Dadurch produzierten sie Essenzen, welche alle Düfte des Orients in sich bargen. Eines Tages destillierten sie vergorene Trauben. Das Destillat hatte einen nicht bekannten Duft und die Destillateure tranken reichlich davon, denn der Trunk schmeckte; doch nach einigen Retorten schliefen sie ein. Als sie erwachten, fragte der eine den anderen, „was haben wir da gebraut?“ Der andere antwortete: „Alkuhl“ Das heißt zu Deutsch „vergessen“! Der Schnaps war geboren und der Alkohol hatte seinen Namen. Andere Quellen schreiben den alten Ägyptern die Nutzung von Schnaps zu. Der unwiderstehliche Blick der Kleopatra soll auf einen Schnapszauber bzw. auf ein Schapskosmetikum zurückzuführen sein. Der Stand der Schnapsbrenner verdankt seinen Aufstieg aus bescheidenen Anfängen, paradoxerweise einer der größten Katastrophen des Mittelalters: der großen Pest von 1348/49, dem schwarzen Tod. In hunderten von hastig hergestellten „Pesttraktaten“ wurden die Symptome der Seuche beschrieben, Behandlungsmethoden verbreitet und Vorbeugemaßnahmen aufgezeigt. Als Zentrum der Behandlung: Aqua vitae, das Lebenswasser. Ob die keimtötende Wirkung des brennenden Wassers tatsächlich Leben gerettet hat, bleibt dahingestellt. Ärzte träufelten Alkohol auf Taschentücher und Gesichtsmasken um sich vor Ansteckung zu schützen, man badete buchstäblich in stark verdünntem Branntwein, verwendete ihn innerlich zur Stärkung des Organismus. Gerade dieser momentane große Bedarf führte zu weiteren technischen Neuerungen in den darauffolgenden 150 Jahren. Seit dem 14. Jahrhundert besitzen Ärzte und Apotheker Monopole auf die Herstellung des gebrannten Wassers – daneben gibt es schon bald die Zünfte der Weinbrenner. Und diese Weinbrenner stellen nun nicht ein Medikament oder einen Heiltrunk her, sondern ein Genußmittel. Eine Medizin, die die Lebensqualität derart steigerte (man erwähnt auch die „starke“ Wirkung auf schöne Frauen und liebende Paare.....) blieb wohl nicht lange allein den Kranken vorbehalten. Autor: H.Otto Stölben,www.zum-eulenturm.de

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RZ-12.12.2019

Teaser RZ 12.12.2019

 

12.12.2019    In der Rhein-Zeitung ist ein neuer Artikel über den Premium-Wanderweg "Briedeler-Seitensprung" erschienen.

Hier geht's zum Artikel.