Weinort Briedel an der Mosel

Corona-Sicherheits-Beschränkungen

csm luftaufnahme philipp bohn gekauft corona 10x5 dc7f543c51Aufgrund der Corona-Pandemie müssen dieses Jahr leider viele beliebte Veranstaltungen abgesagt werden.

Liebe Wanderer, liebe Naturfreunde, liebe Sportler,

Um Begegnungsverkehr auf den schmalen Pfaden in der Briedeler Schweiz zu begrenzen und um die Einhaltung der Abstandsregelungen zu ermöglichen,  bitten wir Sie, den Rundweg des Seitensprung nur im Uhrzeigersinne zu begehen.

Der "Seitensprung Briedeler Schweiz" ist teilweise durch Bauarbeiten unterbrochen. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Bitte nutzen Sie zur Rückkehr ins Dorf die Römerstraße. Der Zugang zur Hindenburglay und weiter nach Zell-Beient ist bedingt möglich.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme.
Gemeindeverwaltung Briedel

 

Bitte hier klicken für wichtige Corona-Informationen im Zeller Land.
Foto: Philipp Bohn

Briedel und seine Geschichte

 

Briedeler Annalen

sowie Daten und Ereignisse zur Ortgeschichte von Briedel Autor Hermann Thur

Auf den Briedeler Höhen gefundene steinzeitliche Steinbeile weisen uns darauf hin, dass schon in der jüngeren Steinzeit die Region um Briedel von Menschen besiedelt war. Im 7. Jhd. v. Chr. siedelten die Kelten in unserem Ort und die Römer mit dem Weinbau kamen nach der Zeitenwende an die Mosel. Die Reste des römischen Kelterhauses zeugen noch heute von der schon damals erkannten hervoragenden Weinlage. Die ältesten Hinweise über das Bestehen einer St.-Martin-Kirche in Briedel reichen ins 6. Jahrhundert. Schon in der Merowingerzeit ließ der Trierer Bischof Magnerich (566-586), ein großer St. Martins-Verehrer in seinem Bistum eine große Zahl von St.-Martins-Kirchen errichten. Unter König Dagobert I. (623-638) kommen dann Besitzungen in "Praedolium" = Briedel und vermutlich eine St. Martins-Kirche an das Bistum Metz. Am 20. Mai 748 überträgt Bischof Chrodegang von Metz u.a. den Weinzehnten zu "Bredaculo" an das von ihm neugegründete Benediktinerkloster Gorze. 959 dann erbt das Kloster St. Trond, ein eng mit Gorze und dem Bistum Metz verbundenes Kloster in Brabant (Belgien), zwei Höhe und Weinberge in Briedel. 1264 kauft die Cisterzienserabtei Himmerod in der Eifel deren Besitztümer und ist hinfort für rund 500 Jahre die Herrschaft in Briedel. Zwei verschlungene Ringe als Zeichen des Klosters findet man in Briedel heute noch auf Grab- und Wegsteinen, Torbögen und Häusern. Briedel erhält im Mittelalter (1376) Stadtrechte und wird seitdem von einer schützenden Mauer umgeben,von der Reste noch heute bestehen (Eulenturm). Im Zuge der Säkularisierung (1805) wurden die Klöster aufgelöst und die Güter versteigert.Wie in vielen Städten hielt man auch in Briedel Freudenfeste ab.Seitdem besteht in Briedel das Recht auf selbständige wirtschaftliche Existenzund die Winzer und ihre Weingüter erhalten eine individuelle Identität und Marktposition. Die heutige barocke Martinskirche, erbaut 1772 bis 1776, steht auf einenem Boden,der schon mehr als 1.000 Jahre als Kirchplatz diente und davor als keltischer Kultplatz bekannt war.Besonders erwähnenswert sind die herrliche Deckenmalereien, die klangvolle Orgel und der 1950 restaurierte Hochaltar.

Drucken E-Mail

RZ-12.12.2019

Teaser RZ 12.12.2019

 

12.12.2019    In der Rhein-Zeitung ist ein neuer Artikel über den Premium-Wanderweg "Briedeler-Seitensprung" erschienen.

Hier geht's zum Artikel.

KuLaDig - RZ 30.04.2020

Rhein Zeitung Kreis Cochem Zell 30.04.2020[17] RZ 30.04.2020
Interview mit Hermann Thur über das Digitalisierungsprojekt KuLaDig.
Briedel ist KuLaDig-Modellpartner 2020.
www.kuladig.de
Das Projekt KuLaDig ist eine Digitalisierungskampagne von Kulturgütern. Träger ist der LVR (Landschaftsverband Rheinland). Die Projektleitung und Betreuung erfolgt durch die Universität Koblenz-Landau. Zusätzlich erhält jede Modellgemeinde 1000,00 Eur Digitalisierungszuschuss.
Mehr erfahren ...

logokuladigrlp wortmarke